Der Begriff Assistenz ist ja nicht gerade unbekannt, der der virtuellen Assistenz jedoch schon. Wenn ich aber auf die Frage nach meinem Beruf mit ich bin virtuelle Assistentin beantworte wird das schon mit etwas Verwunderung aufgenommen. Interessanterweise ist der Begriff der virtuellen Assistenz in Deutschland immer noch nicht weit verbreitet. Das wird sich in nicht allzu ferner Zukunft hoffentlich ändern. Was ist eine virtuelle Assistenz?

Virtuelle Assistenz – so sieht das bei mir aus

Was sind typische Arbeiten für virtuelle Assistenten

 

Als virtuelle Assistenten arbeitet man in der Regel mit anderen Entrepreneuren, Start-Ups, Unternehmen aber auch privaten Personen zusammen. Im Grunde hilft man seinen Kunden dabei Zeit zu sparen und übernimmt Aufgaben, damit die Kunden selbst an wichtigen Projekten arbeiten können. Das können einfache Arbeiten sein wie:

  • Recherche
  • Dateneingabe
  • Texten

Mit den entsprechenden Erfahrungen, die man sich selbst leicht aneignen kann, arbeiten erfahrene virtuelle Assistenten in Bereichen wie:

  • Social Media Management
  • Community Management
  • Accounting
  • Blog Pflege
  • Mailings
  • WordPress Support

Mehr Freiheit im Beruf

Eine Investition in Wissen bringt noch die besten Zinsen.

Benjamin Franklin

Was ist das wichtigste Werkzeug einer virtuellen Assistenz

 

Das Schöne an diesem Beruf ist, es gibt kaum Grenzen. Vieles habe ich von meinen Kunden gelernt. Die wichtigste Charaktereigenschaft einer virtuellen Assistenz sollte somit Lernfähigkeit sein. Der Einstieg ist sehr leicht, wenn man sich ein paar Grundkenntnisse aneignet (die viele schon haben ohne es zu wissen!). Und in nur kurzer Zeit kann mein sein Portfolio stark erhöhen, denn es gibt zahlreiche Kurse und Workshops (auch kostenlos).

Im Grunde muss man das zwar nicht erwähnen, aber ja ihr braucht einen Rechner. Wer ortsunabhängig arbeiten möchte natürlich einen Laptop (ja, diese Frage wurde mir tatsächlich schon gestellt). Darauf solltet ihr die Basics wie Office und den Acrobat Reader installieren. Idealerweise kennt ihr euch mit diesen Programmen auch gut aus, aber wie schon erwähnt, das kann man alles lernen.

Da ihr ja virtuelle Assistenten seid, macht es natürlich Sinn Internet zu haben. Anders ausgedrückt, ohne Internet geht nichts! Ihr werdet schnell merken, dass das immer das erste ist, was ihr sucht. Zumindest alle die ortsunabhängig sind. Diejenigen mit einem festen zuhause brauchen sich darum in der Regel nicht so große Sorgen zu machen. Bevor ihr also an einen neuen Ort kommt klärt im Vorfeld folgende Dinge:

  • Hat meine Unterkunft Internet (und nein, nur weil sie es angeben, heißt das nicht, dass es gut ist oder funktioniert)
  • Wo gibt es in meiner näheren Umgebung Internet (Internet Cafés, Coworking Spaces)
  • Plan B – eine lokale SIM Karte besorgen und darüber ins Internet gehen

Ohne Internet geht nichts!

Startklar mit nur zwei Dingen

Letztendlich müsst ihr Lernfähig sein und braucht einen Rechner mit Internetzugang um virtuelle Assistenten zu werden. Ziemlich einfach an sich. In Deutschland muss man dazu lediglich eine Gewerbeanmeldung machen und schon ist man Startklar (etwas Bürokratie gehört in Deutschland dazu, dies aber an einer anderen Stelle). Das ist auf jeden Fall ein Beruf der unglaublich im Trend liegt. Er ist flexibel, sozusagen für jeden gut geeignet der gerne von Zuhause arbeitet, nicht mehr zwischen Arbeitsplatz und Familie pendeln will und natürlich für Menschen wie mich, die gerne ortsunabhängig leben möchten.

Arbeiten als virtuelle Assistenz
Tanja Baumann, Chief VA

Willst du wissen, wenn es neue Artikel gibt?

Trage dich im Newsletter ein